Michael Waldherr - Wochenende zum Abhaken

Michael Waldherr

Mit großen Erwartungen reiste Michael Waldherr zur dritten Veranstaltung der ADAC Formel 4 Meisterschaft im belgischen Spa Francorchamps an.
Die legendäre Formel 1 Rennstrecke, welche den Beinamen „ Ardennen-Achterbahn „ führt, gehört zu den anspruchsvollsten Kursen im Rennkalender.

Erst verließ uns das Glück und dann kam noch Pech dazu

Beflügelt von der erfolgreichen Performance am Red Bull Ring, malte sich das bayerische Motorsporttalent einen ähnlichen Verlauf des Wochenendes aus, wurde aber leider von den Ereignissen vor Ort eines besseren belehrt.

Schon im wichtigen Qualifying bremste eine unverschuldete Kollision mit einem Kontrahenten den Rudertinger und verwies ihn auf Resultate jenseits seiner eigentlichen Möglichkeiten. Die daraus resultierenden Startplätze 18 und 28 setzten negative Vorzeichen für den Rest der Veranstaltung.
Im Rennen 1 legte Waldherr zwar eine ordentliche Speed vor und erkämpfte sich bereits den anvisierten 10 Platz. Eine Rennleiter-Entscheidung im Nachgang entriss ihm jedoch die Toptenplatzierung mit Auswirkungen auf die Startposition zum sonntäglichen dritten Rennen und verwies ihn auf Rang 11.

Der zweite Wertungslauf reihte sich dann nahtlos in die Pechsträhne des Ardennen-Wochenendes ein, begann mit technischen Problemen, welche zu einer unplanmäßigen Reparatur in der Startaufstellung führte und eine daraus resultierende Durchfahrtsstrafe sämtliche Bemühungen im Keim erstickte. Der Förderkandidat der Deutschen Post Speed Academy optimierte das Ergebnis mit einem Vormarsch auf den 20. Rang, blieb damit aber ohne Punktausbeute für die Meisterschaftswertung.

Als wenn nicht schon genug schiefgelaufen wäre, misslang Michael Waldherr die Startprozedur zum dritten Rennen und würgte seinen Turbomotor beim Startsignal ab. Trotz dem Starthandicap, zeigte der Team Motopark Pilot eine sehenswerte Aufholjagd mit hervorragendem Rennspeed und preschte bis auf die 8 Position vor.

„ Insgesamt ein Wochenende zum Abhaken, auch wenn Platz 8 noch ein versöhnliches Ergebnis darstellt. Unsere Möglichkeiten waren aber durchaus besser und mir bleibt nichts anderes übrig, als meinen Fokus nun auf die nächste Veranstaltung am Lausitzring zu richten „ resümiert Waldherr nach dem dritten Wertungslauf.

Die Meisterschaft geht bereits in 2 Wochen in die nächste Runde, die den ADAC Formel 4 Tross zum Eurospeedway Lausitz, der östlichsten deutschen Rennstrecke im Bundesland Brandenburg führt.

Dort will Michael Waldherr vom 03.-05. Juli den verlorenen Boden in der Meisterschaftswertung wiedergutmachen und um eine maximale Punktausbeute kämpfen.

Text / Fotos: P1 Racing Services