Motopark baut Meisterschaftsführung aus

Formel 4 in Spa

Beim Formel 4-Rennen in Spa-Francorchamps baute Joël Eriksson seine Tabellenführug aus. Der Schwede qualifizierte sich für die Poleposition und landete in den ersten beiden Rennen jeweils einen sicheren Start/Ziel-Sieg.

Joel Eriksson auch in Spa das Maß der Dinge

In Lauf 3, dessen Startaufstellung in umgedrehter Reihenfolge vorgenommen wurde, musste er vom 10. Platz ins Rennen gehen. Eriksson kämpfte sich im Verlauf des Rennens bis auf Rang 3 nach vorn. Doch weil das Rennen vorzeitig abgebrochen werden musste und zum Zeitpunkt der Roten Flagge immer die Runde vor dem Abbruch zählt, wurde Eriksson als Vierter gewertet.

Damit baute Team Motopark-Fahrer Eriksson seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf 38 Punkte aus. „Auf meiner Lieblingsstrecke in Spa-Francorchamps zu gewinnen, ist ein unglaubliches Gefühl“, strahlte der Wikinger. „Mit diesen Erfolgen ist mir ein sehr wichtiger Schritt in Richtung Titelgewinn gelungen.“

Teamkollege Jonathan Cecotto verteidigte seine Führung in der internen Neueinsteiger-Wertung erfolgreich. Der Venezolaner legte zwei starke Aufholjagden an den Tag: in Lauf 1 von Platz 35 auf Rang 18 und in Rennen 3 von der 22. auf die 11. Stelle. Im zweiten Durchgang lief er auf Rang 14 ein, sodass er die Neulings-Wertung nun mit vier Punkten Vorsprung anführt. „Meine Qualifikation war wieder nicht gut genug“, zeigte sich der Südamerikaner selbstkritisch. „Deswegen musste ich in den Rennen wieder aufholen. Ich werde mich künftig auf die Qualifikation konzentrieren, damit ich weiter vorne starten kann und hoffentlich aufs Podest fahre.“

Michael Waldherr fiel in der Anfangsphase des Auftaktrennens auf Platz 15 zurück, arbeitete sich auf Rang 10 nach vorn, wurde aber wegen Abkürzens einer Schikane nachträglich um eine Position zurückgestuft. Vor dem zweiten Rennen wurde an seinem Auto zu lange gearbeitet, sodass er nach der fälligen Durchfahrtstrafe auf Rang 33 zurückfiel. Danach arbeitete er sich unwiderstehlich bis auf Position 20 vor. Im Finale würgte Waldherr seinen Wagen beim Start ab, wühlte sich aber wieder bis auf Rang 8 vor.

Jannes Fittje fiel in Lauf 1 nach einer Kollision auf Platz 31 zurück und arbeitete sich bis auf Ran 21 wieder vor. Im zweiten Durchgang fuhr er ohne Positionswechsel auf die 12. Stelle. Im dritten Rennen beschädigte er sich auf Platz 15 liegend seinen Frontflügel und flog infolge dessen heftig ab; er überstand den Unfall aber unbeschadet.

Text/Foto: P1 Racing Services